Die Gebäude A und AB des Katharinenhospitals Stuttgart wurden im Rahmen der Baumaßnahme vollständig entkernt, schadstoffsaniert und anschließend zurückgebaut. Die zwischen 1957 und 1967 errichteten Klinikgebäude bestanden aus bis zu 12 Geschossen in Massivbauweise mit Stahlbeton-, Mauerwerks- und Betonrippenkonstruktionen. Im Zuge der Entkernung wurden sämtliche technischen Anlagen, medizinischen Einrichtungen sowie Ausbaugewerke demontiert. Die Schadstoffsanierung umfasste den fachgerechten Ausbau und die Entsorgung belasteter Baustoffe, darunter auch asbesthaltige Materialien. Anschließend erfolgte der kontrollierte Rückbau der ober- und unterirdischen Gebäudeteile einschließlich der Fundamente. Besondere Herausforderungen stellten die umfangreichen krankenhausspezifischen Installationen, der auf dem Dach von Gebäude AB befindliche Hubschrauberlandeplatz sowie die Arbeiten innerhalb des laufenden Klinikbetriebs dar. Die anfallenden Materialien wurden getrennt erfasst, verwertet oder ordnungsgemäß entsorgt. Mit Abschluss der Arbeiten wurde das Baufeld für die anschließende Neubebauung freigemacht.